Ein renoviertes Heim für Familie Storch

Zwei Jahre keine Jungstörche in Klinkrade – die Wetterkapriolen mit sintflutartigen Regengüssen haben schleswig-holsteinweit zu vielen toten Storchenküken geführt, so auch bei uns. So gab es einen Beschluss unseres Gemeinderats, den Störchen mit einer Herrichtung des Nestes „unter die Flügel zu greifen.“

Sie brauchten allerdings nicht tätig zu werden: Denn der Storchenbeauftragte des „NABU“ in Mölln, Heinz-Achim Borck hat sich zusammen mit seinen Mitstreitern, dem Ehepaar Angelika und Andreas von Engelhardt, sowie Manfred Scherer im Februar aufgemacht, mehrere Nester in unserem Umkreis zu pflegen.

Die Fa. Manske aus Breitenfelde stellte einen Hubsteiger zu Sonderkonditionen zur Verfügung. So konnte auch das Klinkrader Nest hergerichtet werden. Etwa die Hälfte des Nestrandes wurde abgetragen und die kleinen Büsche, die bereits aus dem Nest herauswuchsen wurden entfernt. Somit ist die Chance groß, dass auch in Klinkrade wieder Jungstörche aufwachsen.

Der Dank aller Klinkrader ist Herrn Borck und seinem Team gewiss. Wer Näheres zur Arbeit des Nabu wissen möchte, hat hier die Möglichkeit: www.nabu-moelln.de.
Klinkrade kann nun wieder zuversichtlich der Ankunft „seiner“ Störche um die Osterzeit herum entgegenblicken.

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